Energiesparhaus

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Energiesparhaus bauen

Der Begriff Energiesparhaus ist ein Sammelbegriff, der alle Häuser umfasst, die weniger Energie benötigen als ein typisches Standardhaus. Genau genommen geht es dabei um den so genannten Primärenergiebedarf des Gebäudes, der sich im Wesentlichen aus dem Bezug fossiler Brennstoffe, Fernwärme und Strom zusammensetzt. Es führen also grundsätzlich zwei Wege zum Energiesparhaus. Einerseits kann durch effiziente Heiztechnik und eine gute Wärmedämmung der Energiebedarf reduziert werden, andererseits kann durch den Einsatz regenerativer Energien selbst Wärme oder Strom erzeugt werden. So werden beispielsweise der Strom aus einer Photovoltaikanlage und die Wärme aus einer Solarthermieanlage nicht auf den Primärenergiebedarf angerechnet. Finanziell lohnt sich ein Energiesparhaus fast immer, weil die Energiekosten sinken und oft zusätzlich eine staatliche Förderung möglich ist.

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Niedrigenergiehaus

Um die durch Gebäude verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren, hat sich der Gesetzgeber zu zwei unterschiedlichen Strategien entschlossen. Im Gebäudebestand werden mit teilweise großzügigen Förderprogrammen Anreize für eine energetische Sanierung gesetzt. Im Neubausegment sind in der Energieeinsparverordnung hingegen bereits hohe Standards gesetzlich vorgeschrieben. Die heutigen Minimalanforderungen an Neubauten entsprachen vor wenigen Jahren noch dem so genannten Effizienzhaus 70. Die 70 deutet dabei an, dass das Gebäude nur 70 Prozent der Primärenergie eines typischen Gebäudes verbraucht. Heute ist dies der neue Standard und wird auch als Niedrigenergiehaus bezeichnet. Um von einer staatlichen Förderung zu profitieren, muss das Haus einen noch höheren Standard erfüllen.

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KfW-Effizienzhaus

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine Förderbank, über die staatliche Förderprogramme abgewickelt werden. Seit das frühere KfW-Effizienzhaus 70 zum Standard erklärt wurde, ist eine KfW-Förderung für Neubauten nur noch für die strengeren Standards KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus 40 und KfW-Effizienzhaus 40 plus vorgesehen. Die Zahlen 55 beziehungsweise 40 geben wieder den Energiebedarf im Vergleich zu einen Standardgebäude an. Die Förderung erfolgt über zinsvergünstigte Darlehen, teilweise auch über einen Tilgungszuschuss. Diese Standards sind nur durch eine Kombination aus guter Wärmedämmung und dem Einsatz regenerativer Energien zu erfüllen. Für den Standard 40 plus werden zusätzlich die Erzeugung von Strom aus regenerativen Quellen sowie ein Stromspeicher gefordert.


Das Passivhaus

Das Passivhaus verdankt seinen Namen dem Umstand, dass der Wärmebedarf nahezu vollständig aus so genannten passiven Quellen gedeckt wird. Dazu zählen neben der Sonneneinstrahlung auch die von Personen und Geräten abgegebene Wärme. Wesentliche Merkmale eines Passivhauses sind daher eine optimale Wärmedämmung sowie die Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft des Gebäudes. Die Mehrkosten dieser Bauweise (bezogen auf das Niedrigenergiehaus) sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, heute sind rund zehn Prozent eine realistische Größenordnung. Die Vorteile des Passivhauses liegen in der sehr guten CO2-Bilanz sowie den niedrigen Heizkosten.

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